Edmund Kuppel
Peter Weibel
Edmund Kuppel erkundet in seiner Arbeit das Photographieren. Im Zeitalter des Computers ist dies nicht mehr eine Frage der Authentizität des Mediums, sondern ausschliesslich eine Frage der Integrität des Autors. Begriffe wie falsch oder richtig sind immer eingebunden in ein Ordnungssystem. Es sind Projektionen. Überlagern sie sich, kann die Orientierung verloren gehen. Nichts stimmt mehr, obgleich alles seine Richtigkeit hat. Was also ist wahr an unserer Wahrnehmung? Die Photoarbeiten und Installationen Edmund Kuppels veranschaulichen und beschreiben Bewegungsabläufe und Entwicklungsphasen, die unserem Sehen zugrunde liegen. Kuppel macht den Projektionsvorgang selbst zum Thema und analysiert damit auch das Phänomen der Wahrnehmung. So wie die ersten Filmkameras auch als Vorführgeräte dienten, indem sie das Licht ausstrahlten anstatt es aufzunehmen, ist es für Edmund Kuppel nicht eindeutig, ob wir sehen, was wir sehen, oder nur sehen, was wir projizieren. ZKM Karlsruhe, 19-03 - 15-05-2011.
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